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08.02.10 | Kategorie: Allgemeines |
Universitätsklinikum Heidelberg führend bei Transplantation und Organspende in Baden-Württemberg |
Das Transplantationszentrum des Universitätsklinikums Heidelberg war auch im vergangenen Jahr sehr erfolgreich: Mit 97 Leber- und 143 Nierentransplantationen und 9 kombinierten Pankreas-Nieren-Transplantationen nimmt es eine Spitzenposition in Deutschland ein und ist im süddeutschen Raum das bei weitem größte Zentrum. Die Zahl der Herztransplantationen konnte mit 25 stabil gehalten werden. Die Zahl der Nierentransplantationen nach einer Lebendspende ist 2009 nochmals deutlich angestiegen (2009: 57), (2008: 43); Heidelberg ist damit das führende Zentrum für Nierenlebendspende in Deutschland.
Vor allem wurde die Nierentransplantation vor Beginn der Dialysebehandlung weiter ausgebaut. Insgesamt 34 Organempfänger waren Kinder oder Jugendliche: 25 erhielten eine Spenderniere und 9 ein Lebertransplantat.
2009 konnte auch die Organspende am Universitätsklinikum Heidelberg gesteigert werden: Entgegen dem bundesweiten Trend wurde bei 19 Verstorbenen eine Organentnahme realisiert. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies nahezu eine Verdoppelung und gleichzeitig die Spitzenposition bei den Universitätsklinika in Baden-Württemberg. Die Zahl der potenziellen Spender, die von den Intensivstationen gemeldet wurden, konnte ebenfalls gesteigert werden (2009: 48), (2008: 37). Bei den meisten kam eine Organspende nicht zustande, da medizinische Gründe gegen die Verwendung der Organe sprachen oder die Angehörigen nicht zugestimmt hatten.
Mehr Organspenden durch Engagement der Transplantationsbeauftragten
Die Zahl der Organspender in Deutschland ist 2009 von 1.198 auf 1.217 (+9) nur leicht angestiegen. In Baden-Württemberg sind die Zahlen sogar rückläufig mit (-8) im Vergleich zum Vorjahr, bei insgesamt 128 Organspendern. "Das positive Ergebnis in Heidelberg ist auf das große Engagement der neubestellten leitenden Transplantationsbeauftragten, aber auch der beteiligten Fachabteilungen Neurochirurgie, Neurologie, Kardiologie, Anästhesie, Chirurgie und Pädiatrie zurückzuführen", erklärt der Leitende Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg, Professor Dr. J. Rüdiger Siewert.
Das Universitätsklinikum Heidelberg hat im Mai 2009 einen wichtigen Schritt unternommen, um die Organspende zu fördern und Dr. Nadja Komm als leitende Transplantationsbeauftragte eingestellt. Als "Inhouse-Koordinatorin" kümmert sie sich - in Abstimmung mit den Fachabteilungen - durch kontinuierliches Monitoring der Intensivstationen und des klinikinternen Ablaufs der Organspende darum, das möglichst alle potentiellen Spender erkannt werden und die Organspende in Abstimmung mit den behandelnden Ärzten und den Koordinatoren der Deutschen Stiftung Organtransplantation mit den Angehörigen besprochen wird. Dieses Konzept gilt schon jetzt als wegweisend in Deutschland, um Fortschritte bei der Organspende zu erzielen. |

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Hanna Fleps, Martina Oebels, Maja Becker-Mohr (Hrsg.)
Absender? Unbekannt! Ratgeber und Geschichten von Kindern mit einem Spenderherz 



Weimar, W., Bos, M. A., Busschbach, J. J. (Eds)
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R. B. Brauer, M. Stangl, U. Heemann
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A. und B. Markus
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B. M. Meiser, P. Überfuhr, R. B. Brauer, B. Reichart
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Rudolf J. Tschaut
Extrakorporale Zirkulation in Theorie und Praxis 



T. Gutmann, A. S. Daar, R. A. Sells, W. Land (Eds.)
Ethical, Legal, and Social Issues in Organ Transplantation 



F. W. Albert, W. Land, E. Zwierlein (Hrsg.)
Transplantationsmedizin und Ethik - Auf dem Weg zu einem gesellschaftlichen Konsens 
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