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Ohne die kontinuierliche, lückenlose medikamentöse Unterdrückung des körpereigenen Immunsystems nach Organtransplantation kann das transplantierte Organ nicht erfolgreich funktionieren. Die Compliance des Patienten ist daher langfristig eine wichtige und entscheidende Voraussetzung für den Langzeiterfolg der Therapie.
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Die bundesweite Stagnation der Organspendezahlen im Jahr 2009 zeigt sich in den sieben Organspenderegionen verschieden ausgeprägt. Entgegen dem bundesweiten Trend verzeichneten die Regionen Bayern, Mitte und Nord-Ost eine Steigerung, während die übrigen DSO-Regionen die Vorjahresergebnisse erreichten. Lediglich Baden-Württemberg wies ein Minus von 6,6 Prozent auf.
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Die medizinpsychologische Abklärung von potenziellen Lebendspendern im Vorfeld einer Transplantation erfolgt im „Münsteraner Modell“, das am Universitätsklinikum Münster entwickelt wurde, im Rahmen von drei Gesprächen: Im Erstgespräch, das von zwei erfahrenen Psychotherapeuten mit Spender und Empfänger gemeinsam geführt wird, lassen sich u. a. eventuelle familiendynamische Prozesse und Konflikte erkennen. Daneben wird je ein Einzelgespräch mit Spender bzw. Empfänger getrennt durchgeführt, um Aspekte der Spendemotivation, Freiwilligkeit, Ressourcen, Auswirkungen etc. zu vertiefen.
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Nach einer Herztransplantation stellt die Nachsorge des Patienten eine wichtige, interdisziplinäre Aufgabe und große Verantwortung für das Transplantationsteam dar. Das Spenderorgan soll einerseits möglichst lange seine Funktion erhalten, andererseits müssen Begleiterkrankungen und Risikokonstellationen kontrolliert werden.
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Im Jahr 2009 wurden 347 Herztransplantationen in Deutschland durchgeführt. Damit ist die Zahl der Herztransplantationen in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gefallen. Das gab die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) bei der Vorstellung der Gesamtzahlen herzchirurgischer Eingriffe des vergangenen Jahres bekannt.
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Die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation konnte die Spende und Transplantation von Augenhornhäuten, Herzklappen und Blutgefäßen im vergangenen Jahr weiter steigern. Die Wartezeit auf ein Augenhornhauttransplantat ist auf einen Monat gesunken.
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Der Mediziner Wolfgang Schareck erhält die wichtigste Auszeichnung des Deutschen Hochschulverbands. So soll seine "Profilbildung" der Universität Rostock gewürdigt werden.
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Unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. med. Hartmuth Bittner, Oberarzt an der Klinik für Herzchirurgie, wurde gestern am Herzzentrum Leipzig die insgesamt 105. Lunge erfolgreich transplantiert. Der 59-jährige Patient erhielt eine Doppellunge, nachdem er aufgrund einer schweren Lungenfibrose bereits seit Jahren einer Sauerstoff-Therapie bedurfte.
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Hanna Fleps, Martina Oebels, Maja Becker-Mohr (Hrsg.)
Absender? Unbekannt! Ratgeber und Geschichten von Kindern mit einem Spenderherz 



Weimar, W., Bos, M. A., Busschbach, J. J. (Eds)
Organ Transplantation: Ethical, Legal and Psychosocial Aspects. Towards a Common European Policy 



R. B. Brauer, M. Stangl, U. Heemann
Eine neue Niere ist wie ein neues Leben 



A. und B. Markus
Der Weg in ein neues Leben - Die Lebertransplantation 



B. M. Meiser, P. Überfuhr, R. B. Brauer, B. Reichart
Ein neues Herz ist wie ein neues Leben 



Rudolf J. Tschaut
Extrakorporale Zirkulation in Theorie und Praxis 



T. Gutmann, A. S. Daar, R. A. Sells, W. Land (Eds.)
Ethical, Legal, and Social Issues in Organ Transplantation 



F. W. Albert, W. Land, E. Zwierlein (Hrsg.)
Transplantationsmedizin und Ethik - Auf dem Weg zu einem gesellschaftlichen Konsens 
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